ARDEX STRONGLITE und wedi PreLine verbinden einen leichten Bodenaufbau mit moderner Fußbodenheizung – eine interessante Lösung für Sanierung und Dachgeschossausbau.
Wer einen Altbau saniert oder ein Dachgeschoss ausbaut, muss beim Boden einiges beachten: Die vorhandene Deckenkonstruktion soll möglichst wenig zusätzliches Gewicht tragen, Unebenheiten wollen ausgeglichen werden. Gleichzeitig wünschen sich viele Bauherren eine moderne Fußbodenheizung. Genau hier setzen die aufeinander abgestimmten Systeme von Ardex und wedi an: Sie kombinieren einen leichten Bodenaufbau mit einer Warmwasser-Flächenheizung und schaffen zugleich die Grundlage für keramische Beläge.
ARDEX STRONGLITE: leichter Untergrund für die Sanierung

Auch auf Holzbalken-, Holzdielen- und Kappendecken mit begrenzter Tragfähigkeit lässt sich damit ein belastbarer Bodenaufbau realisieren. Gebundene Leichtschüttung, passendes Armierungsgewebe und Dickschichtausgleich greifen dabei ineinander. Sie sorgen für eine stabile, ebene Fläche. Ein weiterer Vorteil: Mit dem System lassen sich nicht nur Höhenunterschiede ausgleichen. Auch vorhandene Leitungen und Kabel können in den Bodenaufbau integriert werden.
Neben Holzkonstruktionen eignet sich STRONGLITE ebenso für Betonböden und stark unebene Untergründe.
Dabei bleibt der Aufbau ausgesprochen leicht: Im Verbund sind bereits 18 Millimeter Aufbauhöhe bei einem Flächengewicht von nur 27 kg/m² möglich. Das schont insbesondere bei älteren Gebäuden die vorhandene Deckenkonstruktion. Gleichzeitig geht es auf der Baustelle zügig weiter. Keramische Fliesen können beispielsweise nach rund 36 Stunden verlegt werden. Auch großformatige Fliesen bis 60 × 120 Zentimeter lassen sich auf der entsprechend vorbereiteten Fläche einsetzen.
wedi PreLine bringt die Wärme in den Boden
Auf der vorbereiteten Fläche kommt wedi PreLine ins Spiel. Das System nimmt die Rohrleitungen einer Warmwasser-Fußbodenheizung auf und übernimmt gleichzeitig die Wärmedämmung. Werkseitig eingearbeitete Fräsungen geben den Verlauf für handelsübliche Heizungsrohre mit 16 Millimetern Durchmesser bereits vor. Das erleichtert die Verlegung und sorgt für eine klar definierte Rohrführung.

Die Elemente sind ab 30 Millimetern Stärke erhältlich und bringen vergleichsweise wenig Eigengewicht mit – zwei wichtige Faktoren, wenn vorhandene Räume modernisiert oder Dachgeschosse ausgebaut werden. Auch lange Wartezeiten entfallen.
Während ein konventioneller Estrich zunächst trocknen muss, ermöglicht der Systemaufbau einen schnelleren Baufortschritt. Gleichzeitig gelangt keine zusätzliche Feuchtigkeit in die bestehende Bausubstanz.
Die Wärme gibt das System direkt an den darüberliegenden Belag und damit an den Raum ab. So macht sich die Fußbodenheizung schon nach kurzer Zeit bemerkbar.
Der XPS-Kern der wedi PreLine Elemente sorgt zusätzlich für die Wärmedämmung. In Kombination mit dem passenden System-Zubehör lässt sich der Aufbau außerdem abdichten. Das spielt vor allem dann eine wichtige Rolle, wenn beispielsweise ein Badezimmer saniert oder neu gebaut wird.
ARDEX X 80 sorgt für sicheren Halt
Für den keramischen Oberbelag ergänzt ARDEX X 80 MICROTEC Multikleber den Systemaufbau. Der flexible, faserverstärkte Fliesenkleber eignet sich für beheizte Untergründe. Er kann die Spannungen aufnehmen, die durch wechselnde Temperaturen entstehen. Seine lange Einlegezeit erleichtert zudem das präzise Ausrichten der Fliesen.
So greifen die einzelnen Komponenten vom Untergrund bis zum fertigen Fliesenbelag ineinander: ARDEX STRONGLITE sorgt für eine leichte und ebene Basis, wedi PreLine bringt die Fußbodenheizung in den Aufbau und ARDEX X 80 schafft die Verbindung zum keramischen Belag. Gerade bei Altbausanierungen und Dachgeschossausbauten sind die Systeme eine perfekte Kombination für modernen Wohnkomfort.
