
Hochwertige Kunststofffenster von Markenherstellern verfügen neben diesen pragmatischen aber auch über qualitative Vorzüge:
Sie erreichen, je nach gewünschter Ausstattung, ebenso Top-Werte in Sachen Wärmedämmung und Einbruchschutz wie Holz- und/oder Aluminiumfenster.
Darauf solltest Du achten:
Innere Werte
Von außen kann man es Kunststofffenstern nicht ansehen, denn die Qualität verbirgt sich im Profilsystem. Die DIN EN 12608 definiert Regeln für die Qualität von Profilsystemen und teilt diese in drei Klassen ein: Klasse A definiert die Top-Qualität, es folgen die Klassen B und C.
Markenhersteller wie WIRUS verwenden ausschließlich Kunststoff-Profile der höchsten Qualitätsstufe Klasse A. Mit durchschnittlich 14 % mehr Materialeinsatz und entsprechend höheren Wanddicken bieten Profile in Klasse A-Qualität damit schon einmal das erste deutliche Plus an Stabilität, Belastbarkeit, Energieeffizienz, Schalldämmung und Sicherheit gegenüber einer Klasse B-Qualität. Hinzu kommen:
- eine bis zu 20 % höhere Eckenfestigkeit
- eine bis zu 12 % höhere Durchbiegungs- und Verwindungssteifigkeit
- eine höhere Widerstandskraft – bis zu 20 % mehr Auszugskraft ist notwendig, um z. B. die Verschraubung eines Beschlags aus dem Kunststoff zu lösen
Beste Voraussetzungen

Sie verfügen an sich bereits über gute Werte und sind in der Lage, schwere, große 2- und 3-fach Verglasungen dauerhaft über viele Jahre hinweg sicher zu tragen.

Durch die hocheffektive Edelmetallbeschichtung und Edelgasfüllung im Scheibenzwischenraum erreicht das Standardglas einen Ug-Wert von 1,1 W/m2K.
Mit einer Lichtdurchlässigkeit von 80 % bedeutet das eine gute Wärmedämmung bei gleichzeitig hellen Räumen.
Die Basisqualität kann mit 3-fach Hochwärmeschutzglas (bis zu Ug-Wert: 0,5 W/m2K) weiter ausgebaut werden.
„Warme Kante“
Für eine optimierte Energieeffizienz in jedem Fall erforderlich: eine Verglasung mit „Warmer Kante“! Hierbei handelt es sich um Abstandhalter im Glas, die durch ihre sehr geringe Wärmeleitfähigkeit einen thermisch optimierten Randverbund im Glas-Rahmen-Bereich mit Temperaturverbesserungen von bis zu 4°C bilden. Ein solche „Warme Kante“ ist bei einem Markenhersteller wie WIRUS Standard.
In dieser Kombination können problemlos passivhausgeeignete Uw-Werte von 0,80 W/m2K und besser realisiert werden. In der Ausführung ECOcomplete erreicht das WIRUS Kunststofffenster sogar den Top-Uw-Wert bis 0,69 W/m2K.
Früher WK – heute RC
Vielen ist die Klassifizierung der Widerstandsklassen zur Einbruchshemmung noch unter dem Kürzel WK bekannt. Heute wird die Abkürzung RC (engl. Resistance Class) verwendet; die Widerstandsklassen sind von RC 1 N bis zu RC 6 eingeteilt. RC-Klassen mit dem Kennbuchstaben N müssen als Serienbauteil keine Sicherheitsverglasung aufweisen. Grundsätzlich beziehen sich die RC-Klassen immer auf das gesamte Fensterelement. Dabei gilt: Je höher die RC, desto besser der Schutz. Im Privatbereich werden von der Polizei in der Regel die Widerstandsklassen RC 2 und RC 3 empfohlen.
Widerstandsklasse RC 2
Charakteristische Merkmale hierbei sind mindestens sechs Pilzzapfen sowie eine P4A-Sicherheitsverglasung. Fenster der Klasse RC 2 sind in der Lage einem Einbruchsversuch mit einfachen Werkzeugen (Schraubenzieher, Zange) mindestens drei Minuten standzuhalten.
Widerstandsklasse RC 3
Die Sicherheit erhöht sich hier durch eine dickere Sicherheitsfolie, einen stärkeren Aufbau des Außenglases (P5A, 11mm) und zusätzliche Pilzzapfen. In Wohngebäuden gilt RC 3 als Premium-lösung, die in der Lage ist, einem Einbruchsversuch mit zusätzlichem Werkzeug, wie z. B. einer Brechstange mindestens fünf Minuten zu widerstehen.
Auch diese Anforderungen sind für hochwertige Marken-Kunststofffenster je nach gewünschter Ausstattung und Komponenten kein Problem.
Systematische Wertstoff-Rückgewinnung
Auch in Punkto Recyclingfähigkeit stehen Marken-Kunststofffenster heute denen aus Holz und/oder Aluminium kaum mehr nach: Sollten sie nach vielen Jahren einmal ausgetauscht werden müssen, so fügen sich Kunststofffenster von WIRUS problemlos in den Recyclingkreislauf ein.
